Ich bin sauber


Mein großes Ziel ist es einmal bei Olympischen Spielen zu starten. Zumindest möchte ich einmal das Trikot der Deutschen Leichtathletik Nationalmannschaft tragen und gegen die besten Europas und der Welt laufen.

Doch wie stehen denn die Zeichen, dieses Ziel zu erreichen? Ich denke, realistisch (würde ich das nicht denken, könnte ich die Laufschuhe an den Nagel hängen). Ich ärgere mich allerdings über den Deutschen Leichtathletikverband, der mich für solche Großereignisse wie Europameisterschaften, oder Olympische Spiele nominieren müsste.

Und zwar, weil wir Nominierungskriterien haben die deutlich härter sind als die vieler anderer Länder und diese Qualifikationszeiten anhand von internationalen Jahresbestenlisten bestimmt werden, in denen Doper leider nicht Epo-farben hervorgehoben sind.

Ich möchte meine Ziele als sauberer, fairer Sportler erreichen.

Ich würde mich freuen, wenn der Deutsche Leichtathletikverband seine Nominierungspolitik überdenkt: Saubere Sportler und Top-Platzierungen. Das scheint in der realistischen Sportwelt von heute nicht zusammenzupassen. Zumindest nur sehr selten. Muss der Anspruch immer eine Finalplatzierung sein?

Sind Plätze in einem Olympischen Finale von sauberen Sportlern zu erreichen? Wollen die Fans Sportler sehen, die sich mit denen die unfair sind, messen können?

Ich möchte einmal so schnell laufen, wie es mein Körper hergibt. Wenn ich im Olympia-Vorlauf den Dopingsündern nur hinterherschauen kann, ist mir das egal. Solange ich alles gegeben habe. Solange ich sauber bin.

Zum Glück bin ich damit nicht alleine!

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