Super Stimmung beim Kö-Lauf in Düsseldorf

Das war mal eine geile Sache: 300 nervöse Männer zwängen sich auf die Düsslerdorfer Königsallee um sich 10km durch die Stadt zu jagen. Und dann sind da auch noch die schnellsten aus dem Land zusammengekommen um die Deutschen Meister auszumachen. Und ich mitten drin. Top.

Geschafft: 10km beim Kö-Lauf. Ich bin k.ö.!

Die Veranstalter hatten Mühe die Läufer überhaupt hinter die Startlinie zu bekommen. Alle wollte möglichst weit vorne stehen, um dem Kampf um eine gute Platierung zu umgehen. Es dauerte schließlich zehn Minuten, bis kein Fuß mehr auf der weißen Startlinie stand.
Endlich konnte der Startschuss die Läufer vom Fußscharren befreien und das Rennen ging los. Ich war noch nie in einem Straßenrennen, in dem so viele Läufer auf hohem Niveau gegeneinander gelaufen sind und das Rennen machte wirklich Spaß.

Ich muss aber zugeben, dass ich noch mit angezogener Handbremse gelaufen bin. Ich habe ja nach meiner vier-wöchigen Trainingspause erst am Montag wieder mit leichtem Joggen angefangen -von meiner sportlichen Fitness war, und bin, ich noch weit entfernt. Ich bin vor allem für die Mannschaft der LG Bamberg gelaufen.
Mit Mario Wernsdörfer (31:17 min), Marvin Dierker (33:30 min) und mir (32:51 min) konnten wir uns in der Mannschaftswertung den 19. Platz sichern. Von 64 Mannschaften, die am Start waren.

Es war cool mal in einem Rennen zu sein, in dem ständig Läufer um mich herum waren. Wer fit ist, kann von solchen Rennen enorm profitieren. Und natürlich von den Zuschauern und der wirklich guten Stimmung an der Strecke.
Dabei geht man normalerweise nicht sonntags zum Flanieren auf die Kö. Wer doch gestern da war, hat sich bestimmt durch die Läuferinnen und Läufer von den Schaufenstern ablenken lassen. Zurecht!

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