13.9.13

Heute ist Freitag der 13. Ich glaube die meisten Menschen die zu heutigen Zeiten noch wirklich abergläubisch sind, werden deswegen meist belächelt. Wenn aber am Freitag den 13. etwas blödes passiert, der Schlüssel geht verloren, Handy im Eimer, oder Dauerregen beim Dauerlauf, dann ist es ganz klar: es liegt am Datum. Zumindest habe ich heute einige Facebook-Posts gelesen, die sich über diesen Tag beschweren.

Ich beschwere mich auch über etwas: 10 Kilometer wollte ich heute früh laufen. Gleich nach dem Frühstück. Da es dann aber ohne Ende geregnet hat, habe ich das nochmal verschoben.

„Warten wir mal eine Stunde, am späten Vormittag kann ich dann immer noch los“, so war mein Gedanke.

Als es dann zehn, elf und zwölf Uhr wurde und immer noch regnete, wurde ich wieder nachdenklich:

„Was, wenn es wirklich regnet ohne Ende. Also nie wieder aufhört, dann lohnt es sich auch nicht auf trockenere Zeiten zu warten.“

Zeitgleich lese ich bei Facebook ein Post darüber, dass das Gartenbauamt die städtischen Fussballfelder übers Wochenende gesperrt hat.

„Vielleicht wissen die mehr und es hört wirklich nicht auf zu regnen?“

Ich durchforste meinen Kleiderschrank mehrfach nach meiner besten Regenjacke. Als ich dann in voller Montur dabei bin in den Regen zu stapfen und micht freiwillig aufweichen zu lassen (mal sehen wie weit ich komme), überkommt mich doch nochmal der Zweifel:

„Soll ich nicht doch noch warten, es muss doch bald aufhören.“

Ein Blick nach draußen lässt mich die Idee verwerfen, ich gehe jetzt laufen!

38 Minuten, oder 10 Kilometer später bin ich wieder zuhause. Schnell unter die Dusche. Vom Regen in den Regen sozusagen. Als ich mir im Schlafzimmer die Haare trockne sehe ich durchs Fenster, wie die Menschen auf der Straße ihre Regenschirme einklappen.

„Haben die auch resigniert und geben sich dem Regen hin?“ – Nein, es hat aufgehört zu regnen.

Freitag der 13. eben.

Kategorie Allgemein