Rückblick 2012/13: August-Oktober

Die Saison 2011 auf 2012 beendete ich früher als geplant. Dewegen habe ich schon mitte August letzten Jahres mein Training wieder aufgenommen. Als ich mir in der Trainingspaue meinen Trainingsplan erstellte war meine Zielstellung klar: Ich muss nochmal deutlich an Trainingsumfang zulegen, wenn ich mal auf europäischem Niveau laufen wolle. Ich schreibe nochmal, weil ich zur Saison 2010 hin auch schon einen großen Schritt nach vorne gemacht habe und mit 100 Kilometern in der Woche damals mit einer fetten persönlichen Bestzeit und dem Deutschen Vize-Titel belohnt wurde. Mein Körper scheint also recht gut auf die Umfangsteigerungen zu reagieren.

Meine ersten Trainingswochen wollte ich dafür nutzen um meinen Körper an den größeren Stress zu gewöhnen, der mit mehr Trainingseinheiten einhergeht. 90-80-160-40 Kilometer bin ich in den ersten vier Wochen gelaufen. 160 Kilometer in der Woche habe ich davor fast nur im Trainingslager realisieren können. Jetzt hat sich die erste Woche im „normalen“ Trainingsalltag schon ganz gut angefühlt und ich konnte in den nächsten Abschnitt gehen.

Am Ende der fünften Trainingswoche bin ich dann sogar eine, mich sehr überraschende 10-Kilometer-Bestzeit, gelaufen ( 30:49 Minuten). Mit 150 Kilometern war das auch die höchste Umfangswochen des zweiten Vier-Wochen-Blocks. 85-135-95 Kilometer folgten in den nächsten Wochen. Während dieser Zeit war ich von 9-17 Uhr als Praktikant bei den Nordbayerischen Nachrichten angestellt. Um sieben aus dem Haus zu gehen für den ersten Dauerlauf war also keine Seltenheit – hab mich dann aber auch schnell daran gewöhnen können.

Damit befinden wir uns dann schon im Oktober. Jetzt kommen die ersten Wochen, auf die ich auch richtig stolz bin: 166-95-160-90 Kilometer in der Woche. Das war ein Training, wie ich es auf diesem Niveau noch nicht realisieren konnte. Einheiten wie 6x 2km mit 1km Laufpause, 4x 5x 400m mit 30 Sekunden Trabpause und viele flotte Dauerläufe sorgten für die nötige Qualität, die ja auch nicht fehlen sollte.

Schließlich geht es mir ja immer noch darum, über 3000m Hindernis möglichst schnell (!) zu laufen und nicht möglichst viele Kilometer auf meinen Sohlen zu sammeln. Der Schuhverschleiß schoss seit letztem August dennoch  parallel zu den Trainingskilometern empfindlich in die Höhe!

Fortsetzung folgt…

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