Das Training vor dem Rennen

Das letzte Training vor einem Wettkampf nennen viele Deutsche Läufer „Anpassung“. Aber an was denn anpassen, und wie? Wenn ich heute nochmal ins Stadion fahre, dann sicher nicht, weil mir noch eine Einheit eingefallen ist, die ich unbedingt noch vor dem Rennen machen möchte. Und trotzdem ist das Training irgendwie wichtig.

Nachdem ich in dieser Woche doch die Kilometer etwas reduziert habe, tut sich mein Körper etwas schwer auf Touren zu kommen. Deswegen laufe ich am Tag vor einem Wettkampf einen etwas schnelleren, aber kurzen Dauerlauf. Gymnastik, Steigerungen und einige 200-Meter-Läufe in Renngeschwindigkeit runden das Training ab.

Jetzt weiß auch mein Körper: Morgen muss ich ran. Morgen wird es schnell. Meistens klappt dieses „Aufwecken der Beine“ ganz gut. Der Körper ist also „angepasst“ und freut sich bestimmt auf den Wettkampf.

Meine Nerven brauchen keine Anpassung mehr. Die sind schon seit Beginn der Woche auf hoher Spannung. Morgen um 15.45 Uhr geht es dann los. Nerven und Körper auf 15 Runden, auf 3000 Metern. Bayerische Meisterschaften in München.

Kategorie Allgemein