Flucht nach Fürth

 

Markus, Christian, Felix, Konstantin, Johannes
Markus, Christian, Felix, Konstantin, Johannes (von rechts)

Gestern Abend bin ich mit meiner Laufgruppe geflüchtet. Nach Feierabend raus aus Bamberg nach Fürth. Die Ikea-Autobahn-Abfahrt genommen und rein in die Leichtathletikhalle. Das BLV-Stützpunkttraining ist unser Ziel. Hier können wir mit noch mehr Gleichgesinnten im Kreis rennen. Und das sogar öfter, weil die überdachten Bahnen nur 200 Meter lang sind. Steilkurven sorgen dafür das, vor allem die Langsprinter, nicht aus den Kurven getragen werden.

Das Dach der Leichtathletikhalle in Fürth ist nicht ganz Wasserdicht, einige Eimer sind auf der Bahn verteilt. Es tropft. Manchmal müssen sich die Verantwortlichen um eingeworfene Scheiben kümmern, in der Nachbarschaft scheinen keine Leichtathletikfans zu wohnen. Dabei klingt das doch herrlich: Dumpf trommeln die Schritte einer Laufgruppe um die Bahn, jeder in seinem eigenen Rhythmus. Und doch im gleichen Rhythmus: Das Training wird so abgestimmt, dass (fast) niemand alleine laufen muss. 10x 400 Meter die einen, 10x 500 Meter der Andere.

 

Die Uhr zum Draufhauen

Die Uhr zum Draufhauen

Der Andere war ich und so sah mein Training aus: 10x 500 Meter in 1:25 Minuten mit 1:10 Minuten Trabpause.

Die Flucht aus der eisigen Kälte ist uns also geglückt. Das kalte Wetter hat sich davon anstecken lassen und scheint in den nächsten Tagen ebenfalls zu flüchten. Damit wäre ich voll einverstanden, habe schon genug Schnee für dieses Jahr gesehen. (Beim Dauerlauf am Dienstag durfte ich mit ansehen, wie ein junger Radfahrer innerhalb von 100 Metern, auf grader Strecke, zweimal den Boden küsste. Ich sage euch: Es war ein herrlicher Anblick. Natürlich habe ich nicht gelacht, aber ein breites Grinsen hat mir der Vorfall doch für die letzten zehn Kilometer auf die Lippen gezaubert.)

Kategorie Allgemein