Die Gefährten

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28 Kilometer. Schon am Frühstückstisch bekomme ich leichtes Schaudern. 28 Kilometer muss ich heute Früh laufen. Klar, was sein muss, das muss eben sein. Klar, die Marathonis zucken bei 28 Kilometern nur müde mit den Schultern, manche binden sich dafür nichtmal die Schuhe. Dennoch, für mich sind 28 schon lang. Nicht das längste, aber immer noch verdammt lang.

Und Trotzdem habe ich großes Glück: Ich bin heute nicht alleine. In Läuferkreisen ist der Sonntag Vormittag dem langen Dauerlauf gewidmet. Und ich konnte einen Kreis von Läufern einladen mit mir zu laufen, oder zumindest mit mir zu starten. Es wird nämlich deutlich leichter, wenn man weiß: Da draußen sind noch mehr Verrückte, die bei Wind und Wetter durch die Landschaft stapfen.

Und da ich eben eine kleine Schar solcher Gefährten bei mir habe freue ich mich sogar auf die 28 Kilometer. Wie Frodo, der Hobbit, seinen Ring um den Hals trägt, trage ich meine Laufuhr ums Handgelenk. Die Uhr würde ich aber niemals in einen brodelnden Vulkan werfen (und es dreht auch niemand durch, der sich eine GPS-Uhr um den Hals legt), unser Ziel ist heute die „28“ auf der Anzeige der Laufuhren.

Dank an die Gefährten:

Susanne Lutz, Andrea Lutz, David Hentschel, Christoph Schabbehard, Markus Blenk, Mario Wernsdörfer, Marvin Dierker und Johannes Spielberger.

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