Sheridanpark-Meilen

Freitag Abend, ich liege mit ausgestreckten Beinen auf dem Sofa. Mein Laufshirt hängt draußen auf dem Wäscheständer zum Trocknen. Es war heute nochmal so warm, dass ich nur in kurzen Hosen und T-Shirt laufen konnte. Das nennt man wohl den goldenen Herbst, wenn es nur so bleiben könnte. Schön Wär’s

Ich habe mein Praktikum bei den Nordbayerischen Nachrichten in Forchheim beendet. Acht Wochen war ich da und habe viel gelernt, viel gesehen und gehört. Der Rhythmus jeden Tag pünktlich in der Arbeit zu sein hat mir geholfen ins Training zu finden. Ich habe gemerkt, dass feste Strukturen für mich wichtig sind, um meine Trainingseinheiten gut einplanen zu können. Wenn um sechs Uhr der Wecker klingelt und ich weis, entweder ich gehe jetzt laufen, oder ich habe keine Chance mehr auf zwei Trainigseinheiten heute, dann hat mein Schweinehund keine Chance.

In meiner Studienzeit werde ich wieder einen neuen Rhythmus finden. Ich habe in den letzten Wochen öfters an die 160 Kilometer in der Woche gekratzt. Jetzt, mit mehr Zeit zur Regeneration, will ich den nächsten Schritt wagen und die Kilometeranzahl konstant oben halten. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich allein durch die Umfang-Steigerung deutliche Fortschritte in meiner Ausdauerleistung machen kann. Zudem halte ich auch mein Dauerlauftempo recht hoch.

Am Sonntag werde ich an einem spannendem Wettkampf teilnehmen: In Augsburg starte ich mit zehn weiteren Läufern auf einer 600 Meter Runde. Der jeweils letzte einer Runde fliegt raus. Es verspricht ein interessantes Rennen zu werden.

Training heute:

18 Km 3:39 Min/Km; Gymnastik und 10x 60 Meter

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