36° und es wird…

… noch heißer. Nix da, noch heißer geht es gar nicht. Kann ich mir nicht vorstellen.

Noch nie lagen die zwei Trainingseinheiten, die ich am Tag absolviere so weit auseinander. Ab 9 Uhr geht der Wahnsinn ja schon los, die Laufschuhsohle klebt am Boden, wie die Zunge am Kaktuseis. Also: Früh raus, oder gar nicht.

Und dann? Die Zweite Einheit ab 20 Uhr. Zur Tagesschau werden die Laufschuhe geschnürt. Der Bamberger Hain bietet genug Schatten. Zudem werden die Tage schon wieder kürzer und die Sonne verabschiedet sich schon kurz nach dem Einlaufen. Ab Runde drei ist die Sicht schon so schlecht, dass Fahrradfahrer zur Lebensbedrohung werden.

Am Ende. Hose, Trikot, Pulsgurt: alles Nass. Unglaublich still um 21.30 Uhr. Ein Vater schiebt seinen Nachwuchs im Kinderwagen in den Schlaf. Ich leg mich auch schlafen.

Der Sport nimmt viel, gestern hat er wieder mal etwas zurückgegeben. Die Sicht über das Wasser, die Erschöpfung und die Stärke in dem Moment, in dem die Stoppuhr anhält. Ich habe es geschafft.

 

Training gestern:

14,8 km 3:34 min/km Gymnastik und 4x Steigerungsläufe

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