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Die Idylle einer Laufbahn

Die Idylle einer Laufbahn

Zahlen im Leistungssport haben in manchen Fällen fast magische Bedeutung. Im Alter von 15 Jahren fieberte ich meinem ersten 1000m-Rennen entgegen, das unter drei Minuten endete. Mit 17 und 19 hatte ich Qualifizierungsnormen für internationale Meisterschaften im Kopf. Heute kann ich in einem normalen Training zehn mal 1000m schneller als drei Minuten laufen. – Zeiten ändern dich.

Als ich im Winter 2009 meinen ersten eigenen Trainingsplan entwarf habe ich mir 100 Kilometer im Schnitt vorgenommen. Das bedeutet bei 48 Trainingswochen 4800 Kilometer. 336 Tage hintereinander 14,3 Kilometer laufen. (Diese Verteilung der Kilometer ist aus trainingsmethodischer Sicht natürlich Quatsch)

Für mein neues Trainingsjahr habe ich mir einen Kilometerschnitt von 140 km/Woche vorgenommen. Bei 48 Trainingswochen: 6720 Kilometer. 336 Tage hintereinander 20 Kilometer laufen. Wie ich das schaffen möchte und wie ich nicht jeden Tag 20 Kilometer laufen muss, um das zu schaffen? Ich werde darüber berichten.

Wie die drei Minuten über 1000 Meter, so soll die 100 Kilometerwoche mich bald nicht mehr anstrengen. Die erste Trainingswoche werde ich dafür nutzen meine Muskulatur an die Laufbewegung zu gewöhnen. Der Startschuss zum ernsten Training wird am Montag um 18 Uhr ertönen.

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