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Sieg beim Medwork Triathlon Höchstadt

Triathlon Höchstadt 2018 Felix Hentschel auf dem Rad

Der Medwork Triathlon Höchstadt ist der einzige Triathlon, bei dem ich jetzt schon dreimal an den Start gegangen bin.

2016 habe ich den Wettkampf einfach mal mitgemacht, um Spaß zu haben und mal zu sehen, was da so geht beim Triathlon. Im Jahr drauf hat sich dann doch einiges getan und ich ging als „waschechter“ Triathlet an den Start und konnte mir den Sieg holen. Dementsprechend war die Freude natürlich groß, dass ich den Sieg beim diesjährigen Medwork Triathlon Höchstadt verteidigen konnte.

Der Wettkampf diente mir aber vor allem nochmal als ein sehr intenisver Trainingsreiz, auf dem Weg zum Ironman Italien am 22. September. So ein Wettkampf ist da echt super, um mal aus dem Trainingstrott rauszukommen und mal richtig auf die Tube zu drücken. Das geschieht im Langdistanz-Training ja eher selten.

Schwimmen

Die 1500m sind wir im Schwimmbad geschwommen. Ich bin nach 21:55 Minuten aus dem Wasser gestiegen. Da hatte ich etwa 1:30 Minuten Rückstand auf den führenden Mann und noch ein paar Sekunden mehr auf Hanna Krauß, die führende Frau und meine Schwimmtrainierin.


Radfahren

Ich hatte schon damit gerechnet, dass ich mit einem recht großen Rückstand aufs Rad steigen werde, deswegen war mir klar: ich muss auf dem Rad echt Gas geben. Und das habe ich dann auch gemacht.

Meine erste Runde bin ich bei 304 Watt NP gefahren, und war damit 41,7 km/h schnell. Dadurch konnte ich dann auch nach etwa 23 Kilometern auf den Führenden Michael Kalb aufschließen. Die zweite Runde war dann mit 297 Watt NP und 41,3 km/h etwas langsamer. Ich habe immer wieder versucht Michael abzuschütteln. Gelungen ist mir das allerdings nicht.


Laufen

Diesmal gelangen mir sogar die Wechsel relativ zügig (sonst ist das nicht so meine Stärke) und ich ging als Führender auf die Laufstrecke. Ich hatte mir vorgenommen mal richtig schnell loszulaufen, um dann zur Hälfte der Laufstrecke etwas Druck rausnehmen zu können. Nach dem Bike-Split waren die Beine aber doch schon ganz schön angeschlagen und so richtig gut ging es dann doch nicht mehr.

Relativ konstant bin ich dann die 10,2km (ich habe meine Stopuhr gleich beim Loslaufen in T“ gestartet) in 33:42 Minuten gelaufen, was einer 3:19er Pace entspricht. Gesamt blieb die Zieluhr für mich bei 1:53:46 Stunden stehen. Damit bin ich sehr zufrieden.


Statistiken

  • 1500m Schwimmen in 21:55 Min.
  • 1:28 min/100m
  • 37,8km Radfahren mit 343hm
  • 300w NP – 41,4km/h 
  • 10,2km in 33:42 Min.
  • 3:19 min/km

6. Platz beim Ironman 70.3 Zell am See

Beim Ironman 70.3 Zell am See am Wochenende bin ich Sechster geworden – damit bin ich ziemlich zufrieden.

Schnee auf der Radstrecke

Weil über Nacht auf Teilen der Radstrecke Schnee gefallen ist, wurde aus dem Triathlon dann leider ein Swim and Run.

Die erste Hälfte der Radstrecke bin ich am Freitag noch abgefahren. Eigentlich fährt man etwa 8km ziemlich steil bergauf und hat den höchsten Punkt dann auf etwa 1200m erreicht.

Darauf folgt eine sehr steile Abfahrt, etwa 3km lang und nochmal etwa 12km leicht bergab. Keine Chance das bei den etwa vier Grad am Wettkampftag gut absolvieren zu können.

„The bike is cancelled!“

Die Entscheidung der Veranstalter war definitiv die richtige. Der Start verschob sich um zwei Stunden, die Distanzen blieben die selben.

Der beste Schwimm-Part des Jahres

Ich konnte mich diesmal in einer guten Schwimmgruppe halten, was mich echt gefreut hat. Mein Gefühl war aber die meiste Zeit echt mies, bzw. „es war einfach recht zäh.“

1900m in 27:18

Ich hatte auf den ersten Florian Angert vier Minuten Rückstand, als ich nach 27:18 Minuten aus dem Wasser kam.

1:11:08 Halbmarathon

Ich konnte mich dann vom 17. Platz noch bis auf den 6. Platz vorlaufen. Der Start war aber so brutal, mein Puls schoss bis auf 197 in die Höhe.

Gefühlt bin ich Weltrekord-Pace gelaufen. 3:27 Min/km war die Pace, die dann auf der Uhr stand. Etwas langsamer als Weltrekord Tempo.

Die Uhr blieb im Ziel dann bei 1:11:08 Stunden stehen. Damit hatte ich die dritt-schnellste Laufzeit. Da hatte ich die anderen im Vorfeld etwas unterschätzt, muss ich zugeben.

Schlimmster Muskelkater

Bis heute kann ich Treppen nicht vorwärts runter gehen. Bei der Kälte sind mir am Sonntag auf den letzten 4km dermaßen die Oberschenkel zugegangen – hatte ich in der Art auch noch nicht dieses Jahr.

Unterm Strich war’s ein guter Wettkampf. Beim nächsten Rennen dann aber hoffentlich wieder mit Fahrrad.

Felix

Triathlon Saison 2018 2. Teil

Mit den kommenden Wochen beginnt der zweite Teil meiner Triathlon Saison 2018.

Nach den eher enttäuschenden Rennen beim Ironman 70.3 Kraichgau und dem Ironman Frankfurt, wird die zweite Saisonhälfte hoffentlich etwas erfolgreicher.

Ich würde natürlich gerne an so ein super Rennen wie beim Ironman 70.3 Marbella anknüpfen.

Es geht für mich also dieses Jahr noch zu diesen Rennen:

  • Ironman 70.3 Zell am See
  • Ironman 70.3 Rügen
  • Ironman Barcelona

Wenn die Rennen mindestens normal laufen, werde ich mir eine Saisonpause gönnen. Bis dahin wird weiter trainiert!

Liebe Grüße

Felix

Mein erstes Rennen 2018: Ironman 70.3 Marbella

felix hentschel triathlon termine

Mein erstes Rennen der Triathlon-Saison 2018 ist schon in sieben Tagen. Ich starte am 29. April beim Ironman 70.3 Marbella. Die Spannung steigt!

Nachdem das Training im Winter ja ziemlich unregelmäßig war, konnte ich jetzt doch einige solide Trainingswochen absolvieren.

So ganz genau weiß ich aber noch nicht, wie es um meine Form steht. Da kommt der Ironman 70.3 als erster Test-Wettkampf grade recht.

Mittlerweile stehen auch die nächsten Termine für meine Triathlon-Wettkämpfe fest.

Nach dem Triathlon in Marbella werde ich am 3. Juni noch beim Ironman 70.3 in Kraichgau starten. Da darf ich mich dann sogar mit Jan Frodeno und Patrick Lange messen.

Der erste Höhepunkt des Jahres wird dann der Ironman Frankfurt am 8. Juli sein. Das wird dann meine zweite Langdistanz überhaupt und das Starterfeld ist unfassbar stark. Bis dahin kommen aber ja, zum Glück, noch einige Trainingswochen.

Ich freue mich natürlich über jeden gedrückten Daumen!
Liebe Grüße Felix