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So wird dein Trainingslager zum vollen Erfolg

Rennradfahrer im Vordergrund mit den Alpen im Hintergrund.

rennradfahrer vor den Alpen im Trainingslager

Die Osterferien stehen vor der Tür und damit für viele Läufer und Triathleten auch die ersten Trainingslager. Wenn Du die folgenden Ratschläge beachtest, wird dein Trainingslager sicher zu einem vollen Erfolg!

Ich selber freue mich auch schon auf mein erstes Trainingslager dieses Jahr, und möchte dir hier einige Ratschläge geben, mit denen Du aus deinem Trainingslager noch mehr rausholen kannst.

Das Wichtigste: Nutze dein Trainingslager nicht nur für viele Trainingsstunden, sondern achte auch auf deine Regeneration!

Bei (hoffentlich) herrlichem Sonnenschein und ohne den Stress des Alltags zu Hause und der Arbeit trainiert es sich für viele Sportler ja schonmal deutlich einfacher.

Das ist ja auch das Schöne an so einem Trainingslager für Läufer und Triathleten. Viele Sportler trainieren dann aber im Trainingslager viel zu viel und vergessen dabei ihre Regeneration.
Im schlimmsten Fall kann das schon zu Übertrainingssymptomen führen. Das ist wirklich das Letzte, was Du aus einem Trainingslager mitnehmen möchtest, oder?

Als grobe Regel kannst Du im Trainingslager etwa die Hälfte deines Wochenumfangs nochmal dazuaddieren. Hier ein kleines Rechenbeispiel:

Ein Läufer der in den letzten 8-12 Wochen im Schnitt 100 km gelaufen ist, der könnte pro Woche bei einem ein- bis zweiwöchigen Trainingslager 150 km pro Woche laufen.

Für Triathleten gilt dies gleichermaßen.

Diese Trainingsumfänge wirst Du nur verkraften, wenn Du auch im Trainingslager an deine Regeneration denkst. Achte vor allen Dingen auf genügend Schlaf und plane mindestens jeden zweiten Tag auch einen ausgiebigen Mittagsschlaf mit ein. Ich persönlich versuche bei 2-3 Trainingseinheiten pro Tag auf neun Stunden Schlaf zu kommen. Meistens sind das acht Stunden in der Nacht und ein Mittagsschlaf zusätzlich.

Zur Regeneration und zum Training gehört auch gute Ernährung, vergiss also deine Nahrungsergänzungsmittel, solltest Du solche verwenden, nicht zu Hause. Am besten informierst Du dich schon vorab wie die Verpflegung im Hotel aussieht, oder Du packst am besten eine Schachtel deines Lieblingsmüslis mit in dein Gepäck ein. So bist Du auf der sicheren Seite.

Ich finde so eine intensive Trainingswoche, oder zwei, sind für Läufer, Triathleten und eigentlich alle Ausdauersportler eine super Chance um sich einen Fitness-Boost zu verschaffen, versuch aber vorher gemeinsam mit deinem Trainer eine Planung zu erstellen in der Du auch Zeiten für deine Regeneration einplant. Dazu gehört auch eine lockere Trainingswoche, wenn Du wieder zuhause bist.

Ich freue mich über dein Feedback in den Kommentaren und vielleicht kennst Du jemanden der mit dem Artikel auch etwas anfangen kann, dann würde ich mich wahnsinnig darüber freuen wenn du den Artikel mit ihm oder ihr teilen würdest!

Viel Spaß beim Training – euer Felix.

Trainingslager in Desenzano

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Ich bin im Moment im Trainingslager in Desenzano am Gardasee. Eigentlich war mein Plan so, dass ich hier das gute Wetter für noch bessere Trainingseinheiten nutzen kann. Nach der außerplanmäßigen Wadenzerrung letzte Woche ist alles anders.

Krücken weg…

Nach mehreren Tagen auf Krücken kann ich die letzten zwei Tage auf dem Rad schon wieder ganz gut trainieren. Bis ich wieder ganz normal laufen kann, wird es aber wohl noch etwas dauern. Der Einstieg in die Saison wird dann wohl etwas später stattfinden.

Heute Abend werde ich noch eine Reha-Einheit machen: Fersenheber und Wadenkräftigung mit dem Theraband sind eben die Übungen die ich machen muss. Es gibt spannenderes, aber im Moment geht es nicht anders.

Die ersten Tage nach der Verletzung war ich sehr am Boden. Das Training die letzten Wochen und Monate lief gut und ich war (und bin) heiß auf die kommende Saison. So ein Einschnitt in die gewohnten Abläufe ist dann immer heftig.

…Trübsal auch!

Ich bemühe mich um positive Gedanken – dann geht die Erholung sicherlich schneller voran. Trübsal blasen macht ja auch keinen Sinn.

Gute Tage in Zinnowitz

Noch während ich bis über die Knie in der Ostsee stehe, kann ich ein positives Fazit über mein Trainingslager in Zinnowitz ziehen. Ich konnte viele intensive Einheiten absolvieren und trotz über 160 Kilometer haben meine Beine nichts zu schimpfen. Zum Glück!

Meine Trainingspartner kamen aus ganz Deutschland. Vom Bodensee, aus Köln und Berlin haben wir uns auf der Ostseeinsel Usedom getroffen, um gemeinsam zu trainieren. So ein Tempotraining fühlt sich einfach lockerer an, wenn man mit acht Mann um die Bahn fegt. Dauerläufe werden schneller, weil sich immer irgendjemand gut fühlt und das Tempo hochhält.

Jetzt ist in der Woche danach Erholung angesagt. Die kommt vor allem durch deutlich weniger Kilometer. Verdient habe ich mir das!

Neuer Sponsor: Bike-Cafe Messingschlager

Bike Cafe Messingschlager

Ich bin jetzt vier Tage im Trainingslager und die Trainingsmüdigkeit schleicht sich spürbar in die Knochen. Verständlich, denn seit Montag habe ich schon über 100 Kilometer gesammelt. Da ich aber bei jedem Dauerlauf, jeder Gymnastikeinheit und auch bei Athletik und Kraftübungen umgeben bin von Gleichgesinnten, fällt das alles viel leichter. Man unterstützt sich eben gegenseitig.

Ich habe seit kurzer Zeit noch einen weiteren Partner, der mich unterstützt: Das Bike-Cafe Messingschlager.

Das Cafe am Rande von Baunach ist seit 1. April mein neuer Sponsor. Warum das passt? Als alternatives Trainingsmittel nutze ich schon länger meinen Drahtesel, um knochenschonend meine Ausdauer verbessern zu können. Da im Bike-Cafe Messingschlager verschiedene Sportarten zusammenkommen passt das. Was gibt es außerdem schöneres als einen heißen Kaffee oder Espresso am Nachmittag. Sei es vor einem langen Dauerlauf oder während einer Radausfahrt? Mir fällt da nicht viel ein!

Mit voller Teamkraft geht es morgen in Tag fünf von acht.