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YouTube-Tipp: Gwen Jorgensen

Gwen Jorgensen auf der Laufstrecke der olympischen Spiele 2016 in Rio

Gwen Jorgensen ist Triathlon-Olympiasiegerin und hat ihre Karriere kurz nach ihrem Erfolg in Rio 2016 beendet. Zumindest ihre Triathlon-Karriere. Jetzt hat sie einen eigenen Youtube-Kanal.

Gwen Jorgensen hat, nach einer Schwangerschaftspause, noch fette sportliche Ziele: sie will nochmal eine olympische Goldmedaille. Diesmal aber im Marathonlauf!

Das ist auf jeden Fall mal eine Ansage, wie ich finde.

Am Wochenende ist Gwen Jorgensen bei einem 5000m Lauf in Washington 15:15 Minuten gelaufen. Das Training scheint ganz gut zu laufen. Über diesen Wettkampf hat Gwen ein Youtube-Video hochgeladen. Talbot Cox ist der Mann hinter der Kamera, der schon zum Ironman Hawaii 2017 einige gute Videos mit Triathlon-Pros veröffentlicht hat.

Gemeinsam wollen Gwen und Talbot jetzt mehr Videos produzieren. Ich bin gespannt, ob das so hinhaut. Ich würde mich aber freuen! Ich glaube Sport-Profis könnten ihre Fans so richtig gut unterhalten – was denkst Du? Gefällt Dir das Video?

Shalane Flanagan über Doper

Shalane Flanagan
Foto: Amelia Gapin via Flickr

„…they’re stealers of dreams and stealers of moments.“

Hier geht’s zum Interview mit Shalane Flanagan in der Running Times und hier ein weiterer deprimierender Artikel über eine Liste mit abnormalen Blutwerten auf der Seite des Telegraph. Hier zwei Auszüge:

„Further analysis of the documents shows that many more of the best-known names in the sport provided suspicious blood samples which may not have been acted upon (…)“

„Analysis of the list has identified three London 2012 champions, and double figures of gold, silver and bronze medallists from other Games. There are approximately 100 gold medal-winning performances at other major championships, with around 150 leading to silvers and bronzes. Approximately 30 of those athletes named in the documents have been either banned or have failed a drugs test at some stage.“

Mal sehen, was die Zukunft und die Aufklärung dieser Vorwürfe mit sich bringt. Ich denke die breite Bevölkerung in Deutschland hat von der Leichtathletik noch ein etwas sauberers Bild als vom Radsport. Trotz, oder gerade deswegen denke ich: nur möglichst restlose Aufklärung und Transparenz kann die Glaubwürdigkeit dieses Sports aufrecht erhalten.

JUST DO IT.

Marathon in Düsseldorf

Nein, ich bin gestern keinen Marathon gelaufen. Aber Mario Wernsdörfer, Freund, Trainingspartner und seit 2010 der erste Läufer den ich betreue, hat gestern in Düsseldorf sein Debüt über die Marathondistanz gut überstanden.

Es regenete vom Start um 9:00 Uhr bis zum Zieleinlauf um 11:27:21 Uhr durchgehend, umso besser ist der Lauf von Mario einzuschätzen: 2 Stunden – 27 Minuten – 21 Sekunden. 17 km/h über 42,195 Kilometer – zu Fuß.

Da sage ich an dieser Stelle auch nochmal: „Gut gemacht! Auf geht’s zum nächsten.“