Schlagwort: langer dauerlauf

Die letzte Woche: 1. bis 7. Dezember

Montag:
Die letzten fünf Wochen konnte ich immer über 120 Kilometer in der Woche laufen. Auf geht’s in die nächste. Das Ziel: 125-130km. Den Start machten 200er. Zehn Stück.

Dienstag:
Nach den Tempoläufen, die liefen richtig locker gestern, heute ein Dauerlauf. Gefolgt von Krafttraining. Gewichtheben mit 63kg – Yeah!

Mittwoch:
Zwei lockere Dauerläufe: Langweilig, aber notwendig.

Donnerstag:
Seit längerem mal wieder ein Tempowechsel-Dauerlauf. War ganz schön anstrengend. Aber ich hatte Hilfe von Torben und Marco und so gingen die 8,8km auch auf der Bahn schnell rum.

Freitag:
Der erste Dauerlauf in der Früh war ok. Die Beine in Ordnung. Der zweite Dauerlauf, dann um 19.30 Uhr abends, hat sich deutlich schlechter angefühlt. Meine Beine sind fest und die linke Wade zieht. Die lockersten Dauerläufe sind irgendwie oft die unangenehmsten.

Samstag:
Meinen langen Dauerlauf habe ich in den letzten Wochen immer öfter von Sonntag auf den Samstag gelegt. Wenn ich am Montag Tempoläufe machen möchte, ist ein Tag zwischen langem Dauerlauf und Tempotraining besser. Die Beine sind immer noch angeschlagen. Ich weiß gar nicht warum.

Sonntag:
14km locker, aber sehr bergig. Danach Weißwurstfrühstück und ein Kinderpunsch auf dem Weihnachstmarkt. Ein guter Wochenabschluss. 125km in dieser Woche.

Gestern sind wir geflogen

Das war geil gestern Abend. Es war kein besonders schneller lauf und kein besonders hartes Training, aber es hat so viel Spaß gemacht.

Zusammen mit meinem Dauer-Trainingspartner Torben bin ich erstmal 9km ganz locker los. Es war schon dunkel und das Tempogefühl täuscht mich dann immer ein wenig, aber die Beine haben sich überhaupt nicht gut angefühlt. Wir waren auch nicht sonderlich schnell.

Nach diesen, etwas zähen, ersten 9 km bereicherten dann noch Marvin, Adam, Vassili und Susi (als Radbegleitung) unsere Laufgruppe.

Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich das letzte mal mit fünf Läufern gerannt bin. Die letzten 16km gingen schnell rum. Wie im Fluge.

Mal sehen, ob ich am Sonntag beim Memmelsdorfer Schlosslauf auch „fliegen“ kann.

Training der Woche

November Stadion (2 von 6)

Die Woche lief gut. Meine Beine schmerzten nur vom Muskelkater und nicht mehr von was-weiß-ich-denn. Das ist super und ein sehr beruhigendes Gefühl endlich wieder ohne Angst laufen zu können. Es geht bergauf!

Hier die wichtigen Trainingseinheiten der Woche:

  • Montag: 10x (400m-1000m) 1:12 min – 3:37 min
  • Mittwoch: Der Hobbit Doublefeature von 20:30 Uhr bis 2:30 Uhr
  • Donnerstag: 2x (7x 300m) 47,5 sek mit 45 sek Trabpause und 4 min Serienpause
  • Sonntag: 25 km 3:50 min/km (letzte 5 km in 3:30 min/km)

 

 

Die Gefährten

Foto: filmfan2011.blogspot.com

28 Kilometer. Schon am Frühstückstisch bekomme ich leichtes Schaudern. 28 Kilometer muss ich heute Früh laufen. Klar, was sein muss, das muss eben sein. Klar, die Marathonis zucken bei 28 Kilometern nur müde mit den Schultern, manche binden sich dafür nichtmal die Schuhe. Dennoch, für mich sind 28 schon lang. Nicht das längste, aber immer noch verdammt lang.

Und Trotzdem habe ich großes Glück: Ich bin heute nicht alleine. In Läuferkreisen ist der Sonntag Vormittag dem langen Dauerlauf gewidmet. Und ich konnte einen Kreis von Läufern einladen mit mir zu laufen, oder zumindest mit mir zu starten. Es wird nämlich deutlich leichter, wenn man weiß: Da draußen sind noch mehr Verrückte, die bei Wind und Wetter durch die Landschaft stapfen.

Und da ich eben eine kleine Schar solcher Gefährten bei mir habe freue ich mich sogar auf die 28 Kilometer. Wie Frodo, der Hobbit, seinen Ring um den Hals trägt, trage ich meine Laufuhr ums Handgelenk. Die Uhr würde ich aber niemals in einen brodelnden Vulkan werfen (und es dreht auch niemand durch, der sich eine GPS-Uhr um den Hals legt), unser Ziel ist heute die „28“ auf der Anzeige der Laufuhren.

Dank an die Gefährten:

Susanne Lutz, Andrea Lutz, David Hentschel, Christoph Schabbehard, Markus Blenk, Mario Wernsdörfer, Marvin Dierker und Johannes Spielberger.