Sieg beim Medwork Triathlon Höchstadt


Der Medwork Triathlon Höchstadt ist der einzige Triathlon, bei dem ich jetzt schon dreimal an den Start gegangen bin.

2016 habe ich den Wettkampf einfach mal mitgemacht, um Spaß zu haben und mal zu sehen, was da so geht beim Triathlon. Im Jahr drauf hat sich dann doch einiges getan und ich ging als „waschechter“ Triathlet an den Start und konnte mir den Sieg holen. Dementsprechend war die Freude natürlich groß, dass ich den Sieg beim diesjährigen Medwork Triathlon Höchstadt verteidigen konnte.

Der Wettkampf diente mir aber vor allem nochmal als ein sehr intenisver Trainingsreiz, auf dem Weg zum Ironman Italien am 22. September. So ein Wettkampf ist da echt super, um mal aus dem Trainingstrott rauszukommen und mal richtig auf die Tube zu drücken. Das geschieht im Langdistanz-Training ja eher selten.

Schwimmen

Die 1500m sind wir im Schwimmbad geschwommen. Ich bin nach 21:55 Minuten aus dem Wasser gestiegen. Da hatte ich etwa 1:30 Minuten Rückstand auf den führenden Mann und noch ein paar Sekunden mehr auf Hanna Krauß, die führende Frau und meine Schwimmtrainierin.


Radfahren

Ich hatte schon damit gerechnet, dass ich mit einem recht großen Rückstand aufs Rad steigen werde, deswegen war mir klar: ich muss auf dem Rad echt Gas geben. Und das habe ich dann auch gemacht.

Meine erste Runde bin ich bei 304 Watt NP gefahren, und war damit 41,7 km/h schnell. Dadurch konnte ich dann auch nach etwa 23 Kilometern auf den Führenden Michael Kalb aufschließen. Die zweite Runde war dann mit 297 Watt NP und 41,3 km/h etwas langsamer. Ich habe immer wieder versucht Michael abzuschütteln. Gelungen ist mir das allerdings nicht.


Laufen

Diesmal gelangen mir sogar die Wechsel relativ zügig (sonst ist das nicht so meine Stärke) und ich ging als Führender auf die Laufstrecke. Ich hatte mir vorgenommen mal richtig schnell loszulaufen, um dann zur Hälfte der Laufstrecke etwas Druck rausnehmen zu können. Nach dem Bike-Split waren die Beine aber doch schon ganz schön angeschlagen und so richtig gut ging es dann doch nicht mehr.

Relativ konstant bin ich dann die 10,2km (ich habe meine Stopuhr gleich beim Loslaufen in T“ gestartet) in 33:42 Minuten gelaufen, was einer 3:19er Pace entspricht. Gesamt blieb die Zieluhr für mich bei 1:53:46 Stunden stehen. Damit bin ich sehr zufrieden.


Statistiken

  • 1500m Schwimmen in 21:55 Min.
  • 1:28 min/100m
  • 37,8km Radfahren mit 343hm
  • 300w NP – 41,4km/h 
  • 10,2km in 33:42 Min.
  • 3:19 min/km