Kategorie: Team

„Schluss mit dem Quatsch…

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…jetzt wird Geld verdient!“ Oder so ähnlich. Zumindest geht heute das neue Uni-Semester los. Für mich werden es einige stressige Monate, denn ich will meinem Bachelor-Abschluss einen großen Schritt näher kommen. (Wenn alles gut geht, schaff ich’s vielleicht auch schon dieses Semester.)
Die ersten Wochen waren solide.

Ich kann noch keine Wundertaten aus den ersten vier Trainingswochen berichten und das ist auch gut so. Als ich im letzten Herbst die ersten Mails mit meinem Trainer Steve Magness gewechselt habe, war uns schnell klar, dass ich daran arbeiten muss, längere Trainingsphasen mit guten Trainingseinheiten realisieren zu können. In den Jahren zuvor hatte ich oft mal eine „Bomben-Einheit“, die dann aber auch Schaden und Müdigkeit für ein, zwei Wochen hinterlassen hat. Jetzt trainiere ich ausgeglichener, aber in der Summe öfter auf hohem Niveau.

Der Marathon rückt näher.

Aber nicht für mich. Ich betreue im Moment zwei Athleten, die beim Frankfurt-Marathon an den Start gehen werden. Mario Wernsdörfer macht sich auf die Jagd nach seiner Bestzeit (2:27:21 Stunden) und Alois Fuchs peilt bei seinem Debut den Vierer-Schnitt auf den Kilometer an. Da steigt von Woche zu Woche auch bei mir die Aufregung. Auf das Rennen in Frankfurt freue ich mich aber auch, weil solche Events immer total viel Energie ausstrahlen. Nicht nur die unzähligen verbrannten Kalorien der Läufer, sondern auch die gute Stimmung und die Anspannung vor dem Rennen motiviert mich, auch wenn ich nur Betreuer und Zuschauer bin.

Schnupfen ist überwunden.

Lange habe ich angekämpft gegen eine aufkommende Erkältung. Dann war die Nase aber trotz Zink und Ingwertee am Samstag so zu, dass ich einen Tag auf’s Training verzichten musste. Mit näselnder Stimme habe ich in Nürnberg einen Vortrag über meine Vorbereitung und das Leben als Läufer halten können. Ich glaube keiner der Übungsleiter, der Vortrag war im Rahmen einer Weiterbildung, ist während des Vortrags eingeschlafen und ich habe mich sehr über die kniffligen Fragen gefreut. Mir ist wiedermal aufgefallen, wie hoch der Wert guter Fragen ist!

Wenn ihr mir mal Fragen stellen wollt, scheut euch nicht mir eine Mail zu schreiben, oder kontaktiert mich über die Social Media Kanäle!

Crossläufe: Es wird matschig.

Im Januar kommt mir die Sommer-Saison meistens noch weit entfernt vor. Anders, einige Wochen später im Februar: da steht die Sommer-Saison schon gefühlt auf der Türschwelle. Die nächsten Wochen stehen bei mir zwei Cross-Wettkämpfe an, der ein oder andere Straßenlauf, dann geht es ins Oster-Traininsglager.

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Etwas länger her: Bayerische Crosslauf Meisterschaften 2012. Foto: L. Lutz

Die nächsten Wochen werden crossig

Ich hasse bin kein Fan von Crossläufen. Trotzdem mache ich sie aus zwei Gründen:

  1. Auch wenn man sie nicht mag: Crossläufe bringen Kraft. Sei es der Schlamm, der mit jedem Schritt an einem nagt, oder die Hügel, die die Beine so schnell so schwer machen, letzten Endes ist jedes Crossrennen ein super Training. Ich habe oft das Gefühl, die Knochen verkraften ein 10km Crossrennen besser, als einen schnellen 10er auf der Straße. Der Laufuntergrund ist eben oft weicher.
  2. Fürs Team. Drei Läufer braucht man bei bayerischen und deutschen Meisterschaften, um eine Mannschaft zu bilden. Neben der 3x1000m Staffel und Straßenläufen ist es für Läufer eine der wenigen Möglichkeiten im Team zu rennen. Das bringt immer noch etwas extra Motivtion und sollte in Lauf-Deutschland einen viel größeren Stellenwert bekommen.

Und dann: Training, Training, Training

Wenn die Crossläufe dann vorbei sind und der Matsch die Crossspikes für ein weiteres Jahr im Schuhschrank fest werden lässt, ist es nochmal Zeit für einen Trainingsblock.

Nach einigen Jahren an der Ostsee, will ich dieses Jahr mein Ostertrainingslager am Gardasee machen. Mit der Trainingsgruppe meines Vaters werde ich Ende März Richtung Süden aufbrechen. Bis dahin stehen aber noch einige Wettkampf- und Trainingswochen auf dem Plan.